Ertrag.
Kilogramm pro Quadratmeter. Die Zahl, auf die die Bank schaut.
Pro Quadratmeter, nicht pro Hektar
Die Einheit sagt alles
Der Freilandanbau rechnet in Tonnen pro Hektar. Gewächshäuser rechnen in Kilogramm pro Quadratmeter.
Das ist keine Formalie. Ein Gewächshaus kostet Geld pro Quadratmeter im Bau und pro Quadratmeter in der Beheizung, also muss es auf derselben Grundlage verdienen. Deshalb ging es den Niederländern nie um Größe. Es ging ihnen um Intensität.
Die Sorte entscheidet mehr als die Technik
Bei Tomaten reichen die veröffentlichten Erträge von etwa 28 Kilogramm pro Quadratmeter bei Kirschsorten bis rund 90 bei Fleischsorten.
Das ist eine dreifache Spanne, und sie steht fest, bevor irgendjemand ein einziges System spezifiziert.
Wichtig zu wissen, bevor das obere Ende dieser Spanne zum Ziel wird: Rechnet man den Arbeitsaufwand ein, landet das Ergebnis über die Sorten hinweg oft an derselben Stelle. Die ertragreichste Sorte ist nicht automatisch die, die sich rechnet.
Was das Gewächshaus tatsächlich beiträgt, ist Licht
Innerhalb der Spanne, die eine Kultur nutzen kann, gilt: ein Prozent mehr Licht bedeutet etwa ein Prozent mehr Ertrag.
Diese eine Regel erklärt den Großteil der Konstruktion. Deshalb bringt das Dach so wenig Stahl wie möglich über die Kultur. Deshalb wird die Eindeckung auf die Nachkommastelle genau spezifiziert. Deshalb wird die Assimilationsbelichtung auf das Tageslicht ausgelegt, das an einem Standort tatsächlich fehlt, Monat für Monat.
Kohlendioxid bei rund 800 ppm, ein stabiles Klima und eine kontrollierte Wurzelzone entscheiden dann, wie viel von diesem Licht die Kultur in Früchte umsetzen kann.
Der Teil, der sich nicht nachrüsten lässt
Klimastrategie, Düngung, CO2-Anreicherung — all das lässt sich in einem bereits stehenden Gewächshaus verbessern.
Licht nicht. Die Lichtdurchlässigkeit steht an dem Tag fest, an dem die Konstruktion entworfen wird, und keine später installierte Technik gibt Tageslicht zurück, das das Gebäude verworfen hat.
Das Gespräch über den Ertrag findet daher statt, bevor der Stahl bestellt wird, nicht danach.
DutchGreenhouses® dimensioniert Konstruktion, Klima, Wasser und Licht anhand eines Ertragsziels für eine benannte Sorte — damit die Zahl im Businessplan eine ist, die das Gebäude auch erreichen kann. Bei Angabe von Kultur und Absatzmarkt erstellt DutchGreenhouses® dazu ein Modell.




