Energie.
Die Rechnung, die zwanzig Jahre lang jeden Monat kommt.
Nachfragen, was der Winter tat
Die Zahl und der Haken
Niederländische Gewächshäuser liegen bei rund einem Gigajoule pro Quadratmeter und Jahr.
Diese Zahl trägt eine Bedingung, und die Bedingung zählt ebenso viel wie die Zahl selbst: Sie ist temperaturkorrigiert.
Ein milder Winter lässt jedes Gewächshaus effizient erscheinen. Ein harter lässt dasselbe Gebäude verschwenderisch wirken. Ohne die Korrektur wird nicht mehr das Gewächshaus gemessen, sondern das Wetter jenes Jahres.
Wird eine Energiekennzahl vorgelegt, ist die Frage nach dem zugrunde liegenden Winter angebracht.
Die Wärme drinnen halten, bevor über ihre Herkunft gestritten wird
Schirme sind der günstigste Hebel, den es gibt. Sie wirken in jeder Nacht der Saison, sodass sich die Einsparung auf eine Weise summiert, wie es eine einmalige Anlagenentscheidung nie tut. In kalten Klimazonen ist ein zweiter Schirm schlicht Standard.
Die Eindeckung legt den darunterliegenden Grundverlust fest.
Erst wenn der Bedarf so klein ist, wie er werden kann, wird die Frage nach der Wärmequelle interessant — Kessel, Geothermie, Wärmepumpe. Wer eine Quelle wählt, bevor der Bedarf gesenkt ist, kauft eine größere Anlage als nötig.
Jeder hier gesparte Euro kann ein Kilo kosten
Das ist die Falle.
Ein zur Dämmung geschlossener Schirm steht zwischen der Kultur und dem Himmel. Licht ist Ertrag, nahezu eins zu eins.
Ein rein auf niedrigen Energieverbrauch optimiertes Gewächshaus produziert also weniger. Das Energieargument lässt sich gewinnen und das Geschäft dabei verlieren.
Die Zahl, auf die es ankommt, ist Energie je erzeugtem Kilo, nicht Energie pro Quadratmeter.
Belichtung wirkt in beide Richtungen
Lampen erkaufen Winterproduktion und fügen eine dauerhafte elektrische Last hinzu.
Und die Technologiewahl reicht weiter, als erwartet wird. Natriumhochdrucklampen geben Wärme an die Kultur ab, LED tut das nicht. Beim Wechsel zu LED sinkt die Belichtungsenergie, während der Heizbedarf steigt. Die beiden Systeme sind eine einzige Entscheidung.
DutchGreenhouses® modelliert Heizung, Schirmung, Belichtung und Eindeckung als eine einzige Energiebilanz gegen das reale Klima des Standorts — die Extreme, nicht die Mittelwerte. Die Angabe eines Standorts genügt, um diese Rechnung durchzuführen.




