Das Klima, für das das niederländische Gewächshaus erfunden wurde

Wo: die Niederlande, Belgien, das Vereinigte Königreich und Irland, Nordfrankreich und Norddeutschland, Dänemark, das küstennahe Neuseeland, Südchile, der pazifische Nordwesten.

Die bindende Restriktion ist das Licht, nicht die Temperatur

Die Winter sind hier mild. Sie sind zugleich dunkel, und fünf Monate im Jahr liefert der Himmel schlicht nicht genug Licht, mit dem eine Kultur arbeiten könnte.

Deshalb hat dieses Klima das Venlo-Dach hervorgebracht — viele kleine Firste, minimaler Stahl über der Kultur, jedes Prozent Tageslicht verteidigt. Wenn das Licht die Obergrenze bildet, ist Konstruktionsschatten eine dauerhafte Steuer auf die Produktion.

Wärme ist teuer, aber lösbar

Niederländische Gewächshäuser liegen temperaturbereinigt bei nahezu einem Gigajoule pro Quadratmeter und Jahr, und die Branche hat vierzig Jahre darauf verwendet, diesen Wert zu senken.

Der Hebel ist Dämmung vor Erzeugung. Energieschirme sind Standard, und ein zweiter Schirm ist normal statt exotisch — die Einsparung summiert sich über jede Nacht einer langen Heizperiode. Erst danach spielt die Wärmequelle eine Rolle.

Was zugleich die Falle ist

Jeder für die Wärme geschlossene Schirm steht zwischen der Kultur und einem ohnehin lichtarmen Himmel.

In einem derart dunklen Klima ist die Schirmstrategie keine Energieentscheidung. Sie ist eine Lichtentscheidung mit energetischer Folge, und eine falsche Balance kostet mehr Ertrag, als sie an Gas einspart.

Das ist der Grund, weshalb sich Assimilationsbelichtung hier rechnet und im größten Teil der Welt nicht: Die Tageslichtlücke ist real, groß und vorhersehbar.

Was hier anders spezifiziert wird

Glas mit hoher Transmission und eine Dachgeometrie, die um Tageslicht kämpft. Doppelte Schirmung mit einer Regelstrategie, die für Licht ebenso konsequent öffnet, wie sie für Wärme schließt. Kohlendioxid-Anreicherung, denn bei knappem Licht muss die Kultur alles verwerten, was sie erhält. Und ein Belichtungskonzept, das aus dem Monat-für-Monat-Tageslicht des Standorts dimensioniert wird, nicht aus einem Katalog.

DutchGreenhouses® baut in diesem Klima auf eigenem Boden. Die Licht- und Energiebilanz wird dabei für den jeweiligen Standort modelliert.

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