Nachhaltigkeit.
Mehr Lebensmittel produzieren mit weniger Energie, Wasser und Land.

Nachhaltigkeit im Gewächshausgartenbau ist kein Slogan, der der Vermarktung aufgesetzt wird – sie ist schlicht gute Ingenieurskunst, denn in einem Hightech-Gewächshaus sind die ökologisch wichtigsten Ressourcen zugleich die größten Kostenfaktoren. Energie, Wasser und Land sind genau das, was eine gut geplante Anlage minimieren soll, sodass mehr Lebensmittel mit weniger von jedem zu produzieren der Punkt ist, an dem ökologische und wirtschaftliche Interessen zusammenfallen statt sich zu widersprechen. Der niederländische Ansatz behandelt dies als Ressourcenarithmetik: weniger verbrauchen, alles wiederverwenden und jede Eingangsgröße mehr als eine Aufgabe erfüllen lassen.
Bei der Energie summieren sich die Hebel. Thermoschirme halten nachts die Wärme zurück und senken den größten einzelnen Energiebedarf; Pufferspeicher ermöglichen es, Wärme dann zu erzeugen, wenn sie am günstigsten ist, und bis zum Bedarf zu speichern; und CHP gewinnt Strom, Wärme und CO₂ aus einem Brennstoff mit über 90 % Wirkungsgrad. Zusammen bedeuten diese, dass ein beheiztes Gewächshaus weit mehr Ertrag pro Energieeinheit erzeugen kann, als das reine Klima vermuten ließe – und wo sauberere Quellen vorhanden sind, von industrieller Restwärme bis zur Geothermie, erschließt die Planung sie anstelle fossiler Brennstoffe.
Wasser ist die andere Schlüsselressource, und hier kann sich das Gewächshaus einem geschlossenen Kreislauf annähern. Regenwasser wird vom Dach als primäre, von Natur aus weiche Quelle gesammelt; das nährstoffreiche Wasser, das von der Kultur abfließt, wird desinfiziert und zurückgeführt statt eingeleitet; und der hydroponische Anbau liefert dramatisch mehr Ertrag pro Liter als der Freilandanbau. In wasserarmen Regionen ist dies oft der Unterschied zwischen einem tragfähigen Projekt und gar keinem, denn der Verbrauch sinkt auf einen Bruchteil der konventionellen Landwirtschaft, während strenge Null-Einleit-Vorschriften eingehalten werden.
Die Flächeneffizienz vervollständigt das Bild: Indem der Ertrag in Indoor-Farmen vertikal gestapelt und die Produktion pro Hektar durch den Anbau in kontrollierter Umgebung vervielfacht wird, entsteht weit mehr Nahrung auf weit weniger Boden, nahe dem Ort des Verzehrs. Jedes DutchGreenhouses®-Projekt erhält ein Energie- und Wasserkonzept, das auf seine lokalen Quellen und Vorschriften abgestimmt ist, denn das nachhaltigste Gewächshaus ist jenes, das für seinen konkreten Ort konstruiert wurde. Nehmen Sie Kontakt auf, um ein nachhaltiges Konzept für Ihr Projekt zu besprechen.




